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Endlich weniger Zucker essen

Von uns für dich: Team Pumperlgsund

Wir zeigen dir Tipps und Tricks für weniger raffinierten Zucker in deinen Mahlzeiten.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Wie du mit Hilfe von Eiweiß weniger Zucker isst
  • Warum dauerhafter Verzicht nicht die Lösung ist
  • Wie du Zuckeralternativen findest

Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen des Artikels.

1. Weniger Zucker mit Eiweiß

Zucker dockt im Belohnungszentrum dort an, wo ansonsten Aminosäuren, die kleinsten Bauteilchen von Eiweiß, ankoppeln würden, um Glücksbotenstoffe auszusenden. Diese Botenstoffe kümmern sich neben deinem psychischen Wohlbefinden auch um das Sättigungs- bzw. Hungergefühl (1). Die Schlussfolgerung: wenn man mehr Eiweiß ist, tut man sich selbst etwas gutes. Die Botenstoffe, welche durch das Eiweiß im Gehirn aktiviert werden, beruhigen die Nerven, sorgen für mehr Konzentration und Zufriedenheit. Des Weiteren reguliert Eiweiß das Sättigungsgefühl. Satt und zufrieden mit Eiweiß? Ja das geht! Bei der nächsten Heißhunger-Attacke also lieber ein gekochtes Ei verspeisen.

2. Dauerhafter Verzicht ist keine Lösung

Endlich weniger Zucker essen

Einfach den Zucker radikal wegzulassen, ist sicher die schlechteste Lösung. Schließlich hat man sich jahrelang an den Geschmack und den Zuckerkonsum gewöhnt. Ein radikaler Verzicht vergrößert das Verlangen und den Heißhunger auf Süßes. Darum empfehlen wir dir, deine Menge an Zucker langsam zu reduzieren und auf Alternativen auszuweichen.

3. Zucker-Alternativen finden

Wenn du dir deine Leckereien selber zubereitest, kannst du bewusst auf raffinierten Zucker verzichten und auf Alternativen zurückgreifen.

Wie wäre es mal mit einer Vanille-Creme mit Himbeerspiegel  oder einer Fluff-Bowl als Dessert? Beide Nachspeisen kommen mit weniger Zucker aus: bei der Vanille-Creme sorgt eine minimale Menge an Reissirup, Inulin, frische Himbeeren und eine Dattel für die nötige Süße, in der Fluff-Bowl wird Erythrit als Zuckerersatz verwendet. 

Du liebst Kekse? Dann versuch doch mal die Bananen-Cookies oder die zuckerfreien Kekse mit Kürbiskernen. Beide Kekse kommen ohne Zucker aus, lediglich Trockenfrüchte, Obst und eine Prise Erythrit sorgen für die nötige Süße. So wird es dir mit gelingen, weniger Zucker zu essen.

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4. Emotionales Essen entlarven

Die wenigsten Essen Zucker, nur weil ihnen der Geschmack so zusagt. Viele essen Süßigkeiten aus anderen Gründen: man nennt das auch emotionales Essen. Beispielsweise will man sich etwas gönnen und holt sich daher einen Schokoriegel um ihn genüßlich auf dem Sofa zu verspeisen. Andere essen Süßigkeiten, um Stress zu bewältigen, weil es ihnen gerade psychisch nicht so gut geht oder einfach nur aus Langeweile

Versuche dich in jeder Situation, in der du nach Süßem verlangst, zu fragen: Warum habe ich gerade Heißhunger auf Süßes? Bin ich gestresst, gelangweilt oder geht es mir gerade einfach nicht gut? Kann ich meine Probleme auch anders lösen, anstatt unnötige Kalorien in mich hineinzustopfen und später ein schlechtes Gewissen zu haben? 

5. Weniger Fertigprodukte - weniger Zucker

In Fertigprodukten steckt oftmals sehr viel Zucker drin: vor allem in Getränken, Teigprodukten, Konserven, und stark verarbeiteten Lebensmitteln findet man sehr viel Zucker in der Zutatenliste. Daher versuche, so wenig Fertigprodukte wie möglich zu konsumieren und möglichst frisch selbst zu kochen. So isst du automatisch weniger Zucker, da du selbst den Überblick über die Inhaltsstoffe deiner Speisen behältst. 

Wie du versteckte Zuckerfallen am besten erkennen kannst, haben wir dir im Artikel "Versteckte Zuckerfallen - Wir decken auf" genauer erklärt. 

6. Oder einfach nur Durst?

Durst wird sehr häufig mit Hunger verwechselt. Daher trinke, bevor du in die Schokoladentafel beißt, ein großes Glas Wasser. 

Du hast immer noch Lust darauf? Dann gönn es dir auch und versuche, es wirklich richtig zu genießen anstatt es wild in dich hineinzustopfen. Denn auch bewusster Genuss ist eine Möglichkeit, weniger Zucker zu essen. 

 

Quellen:

Dr. Ulrich Strunz und Andreas Jopp: Geheimnis Eiweiß: die Protein-Diöt, 2014, S. 90 ff

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